Last Update:
15.04.2018


Namur

allgemeine Daten:

Planetenklassifikation: M

Kurzbeschreibung:

Der Planet Namur galt lange Zeit als Legende, bis seine Existenz 2339 verifiziert wurde. Seit seiner Entdeckung wurde er inzwischen weitgehend erforscht. Der letzte Teil des sagenumwobenen Planeten wurde 2366 erforscht.
Das namurische Volk ist bereits seit Jahrhunderten (wie vermutet wird) ausgestorben; heute existieren nur noch die Ruinen der alten Städte und die Mythen und Sagen.

Gottheiten:

Das Volk auf dem Planeten nannte sich »die Namura« und verehrte drei Götter:
Lian, Gott des Lichts;
Ra-el, Göttin der Dunkelheit und
Ilra, Gott, der beide Seiten zusammenhält.

Man munkelt, daß sich der Name »Ilra« aus den ersten Silben der anderen beiden Gottheiten zusammensetzt, und zwar ausgehend davon, daß der Gott des Zusammenhaltes in der Mitte steht und sich jeweils nach außen bewegt:
LI-(ILRA)-RA

Warum Ra-el als einzige der Gottheiten mit einem Bindestrich dargestellt wird, ist bislang ungeklärt. Eine weitere, ebenfalls unbestätigte Spekulation besagt, daß damit zum Ausdruck gebracht werden soll, daß doch sie als einzige weibliche Gottheit das Bindeglied zwischen den beiden männlichen Gottheiten darstellt.

Ausnahmslos alle Götter werden in der Sage als »gut« dargestellt!

Die Gottheiten und das Land:

Die drei namurischen Gottheiten herrschten zwar gemeinsam auf dem Planeten, dennoch hatte jeder sein eigenes Reich, zu dem jeweils mehrere Städte gehörten.
Neben diesen Städten, in denen die Bewohner Namurs lebten, gab es ein kleines, neutrales Gebiet. Dieser Platz, auf dem der gemeinsame Tempel der Götter steht, wurde von den die Bewohner Namurs gemieden, denn der Tempel war der einzige Ort, an dem die Götter miteinander kommunizierten.

Lian und Ra-el hatten neben dem gemeinsamen auch ihre eigenen Tempel in einer der größeren Städte ihres Reiches.
Ilra hingegen beschränkte sich auf den gemeinsamen Tempel.

Seit 2339 wurden verstärkt die Gebiete von Ilra und Lian erforscht; erst 2366 wagte man sich an das Reich von Ra-el.

(Angeblich soll bereits vorher schon begonnen worden sein, Ra-els Reich zu erforschen. Gerüchten zufolge sollen Forscher dabei in der Nähe des Tempels verschwunden sein. Diese Angaben wurden aber nie bestätigt; man nimmt vielmehr an, diese Aussagen dienten lediglich zur Abschreckung von Abenteurern.)

Die Sprachen Namurs:

Bislang wurden acht verschiedene Sprachen erforscht, und man ist sich sicher, daß es noch weitere gibt. Die Namura hatten mindestens zweitausend Schriftzeichen in jeder (bereits erforschten) Sprache.

Der Tempel der Ra-el:

Ra-el ist die Göttin der Dunkelheit; es heißt, sie erlangte ihre Macht durch die Dunkelheit. In einer kühnen Auslegung heißt es, sie habe keine Macht bei Licht.

Der Hauptsitz der Göttin war eine Stadt ihres Reiches. Der Tempel selbst steht am Stadtrand; er ist ein mächtiges, pyramidenähnliches Gebäude, dessen einziger Eingang von der Hauptseite der Straße aus zu erlangen ist, die am Stadtrand vorbeiführt.
über dem Eingang, der aus schweren Steinplatten besteht (und inzwischen scheinbar bis in alle Ewigkeiten offen stehen wird), sind in den Torbogen Schriftzeichen eingelassen.
Die Inschrift wird auf mindestens zweitausend Jahre geschützt und besagt:

"Dies ist die Stätte der Ruhe und Kraft,
die Quelle von Ra-el; Göttin der Dunkelheit.
Seid willkommen in der Stadt Ra-els,
doch diese Quelle ihrer Energie, betretet nicht unbeschadet,
als ungeladener Gast!"

(freie Übersetzung von Daniel Briggs, Wissenschaftsoffizier auf der Hogan)

Das Innere des Tempels besteht aus einem groß angelegten System aus Wegen, die sich kreuzen und zum Teil mit Schrägen, Biegungen und Stufen versehen sind.
Im Zentrum des Tempels befindet sich ein einziger Raum; die sog. Halle der Macht.

Die Wände sind sandbraun und schlicht. Lediglich an den Schnittstellen der Wegkreuzungen, sind sie mit großen Ornamenten versehen, bei denen es sich allerdings niemals um die gleichen handelt.
Zwar handelt es sich bei den Ornamenten nicht um Schriftzeichen, dennoch dienen sie zur Orientierung. Die Zeichnungen stellen eine Art Wegeleitsystem dar.
Auf dem Weg vom Haupteingang zur Tempelhalle, verändern sich die Ornamente jeweils nur geringfügig. Geht man von den Hauptgängen ab, verändern sie sich in anderen Bereichen. Anhand dieser Ornamente kann man, wenn man das System beherrscht, sofort seinen Aufenthaltsort und den Weg für seinen Zielort bestimmen.

Die »Halle der Macht«:
Die Tempelhalle ist im Vergleich zum Gesamtbauwerk nicht besonders groß. Sie ist so schlicht wie der ganze Tempel selbst. Sie besteht aus einem vierckigen Raum, der insgesamt drei Ausgänge aufweist.
Die Zeichnungen, die an den Eingangsbereichen zur Tempelhalle zu finden sind, unterscheiden sich in den Grundzügen nicht von denen in den Gängen, doch weisen sie hier zum ersten Mal Schriftzeichen auf, die geschickt in die Ornamente eingearbeitet, und somit leicht zu übersehen sind. Die Bedeutung dieser Zeichen: »Ra-el«. In abstrakter Form findet man die Schriftzeichen ebenfalls in den ersten Elementen, die von der Halle wegführen; dort werden sie allerdings schon schwer erkennbar. Bis zum Ausgang verschwinden sie schließlich ganz aus dem Gesamtbild.
Das einzige, was neben diesen Wandverzierungen in der Halle zu finden ist, ist eine knapp drei Meter große Statue von Ra-el selbst, die an der gegenüberliegenden Wand des mittleren Eingangs steht. Sie ist aus einem schlichten, metallnen Material gearbeitet, und ohne jede Verzierung. Sie wirkt ernst, ihr Blick geht ins Leere; und sie strahlt so viel eigene Schönheit aus, daß jede zusätzliche Zierung störend wirken würde.

Die Existenz von Ra-el:

Ra-els Existenz wurde sogar noch in der Nachzeit bestätigt. Ihre Anwesenheit zeigt sich in einem Flüstern und leichten Berührungen, welches bei Dunkelheit im Tempel zu vernehmen, aber nicht zuzuordnen sind.

Der autorische Hintergrund:

Die Herkunft des Namens »Namur« basiert auf »Saruman«, rückwärts gesprochen. Darauf ist die Namensgebung des Volkes aufgebaut.
Erst später stellte ich fest, daß es in Belgien ebenfalls einen Ort namens »Namur« gibt, das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun!

Die detaillierten Informationen über Ra-el basieren auf den Aufzeichnungen des Außenteams der Hogan;
nach Angaben von Daniel Briggs, Kasja Joneson, Nick Sternberg und Lejla Naudert.

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